Ein Feuerwerk der rockigen Vielfalt

11
Jun
2018

Quelle: Haßfurter Tagblatt, Ulrike Langer, 15. April 2018

Drei unterschiedliche Musikrichtungen der Rockmusik hat das „Rock the Hall“-Festival in der Stadthalle Haßfurt angesprochen. Denn Petra Zirkler vom Kulturamt Haßfurt live hatte drei ganz unterschiedliche Bands eingeladen, die vom Grunge, Alternative und Punk-Rock, über eine Mischung aus Rock, Punk, Funk und Hip Hop bis hin zum Metal ein wahres musikalisches Feuerwerk aufboten. „Ich bin mit der ersten Rocknacht zufrieden. Wir haben ein ganz ungewöhnliches, junges Publikum gehabt, was zeigt, dass man auch mal etwas Neues ausprobieren muss. So werden wir nächstes Jahr am 13. April wieder eine Rocknacht veranstalten“, sagt Petra Zirkler. Für sie hat sich der Aufwand, der vor allem auch für die große Ton-und Lichtshow, gelohnt. Auch wenn sie hofft, dass im kommenden Jahr noch mehr Besucher kommen werden.

Natürlich hatte jeder der 120 Gäste seine ganz besonderen Vorlieben, was die Musik beziehungsweise die Bands betraf. So waren die 17 bis 19 Jahre alten Freundinnen Elena Kittel und Luisa Dukorn aus Westheim sowie Marie Kirchner aus Obertheres vor allem wegen der Band „Looking Down the Barrel“ aus dem Haßbergkreis gekommen. Die Coverband machte den Auftakt und zeigte ihr Potenzial mit Songs von Nirvana, den Beatles, Blink 182, Green Day, The Cranberries, Rage Against The Machine, Billy Talent und Royal Blood. Jule Feldner aus Haßfurt überzeugte als starke Sängerin und Gitarristin, während die Leidenschaft für das Gitarrenspiel bei Nina Hahn aus Obertheres als Leadgitarristin offen zu Tage trat. Joshua Zettelmeier aus Sand wusste einen sehr groovenden Bass zu zupfen und Simon Hochrein aus Humprechtshausen weckte durchaus Bewunderung für sein Schlagzeugspiel. Den drei Freundinnen gefiel der Auftritt, der erst mit zwei Zugaben endete, sehr gut. „Die Liedauswahl war sehr gut und die ganz Band hat super gespielt“, lautete ihr Fazit.

Dominik Eckart aus Obertheres, eigentlich großer Metalfan, war ebenfalls „voll begeistert“. „Die Sängerin war körperlich voll da, so wie alle Musiker eine tolle Körpersprache gezeigt haben, auch die Gitarrenriffs haben mich total überzeugt und das Covern der Songs fand ich sehr gelungen“, sagte er. „Auch wenn sie anfangs noch etwas schüchtern waren und bedauerlicherweise auch wegen des Ausfalls einer Sicherung eine Zeitlang im Dunkeln spielen mussten, haben sie sich sehr gut präsentiert.“ Andreas Binder aus Obertheres, ergänzte: „Die Band hat was! Die jungen Musiker wurden von Stück zu Stück immer besser und haben gezeigt, dass sie noch ausbaufähig sind.“