Die Ausnahmemusiker Caroline und Andres Obieglo, Duo „Caroline No“, begeisterten mit traumhafter Musik das Publikum in der Stadthalle.

17
Okt
2019

„Caroline No”, dass sind Caroline und Andreas Obieglo auf Jubiläumstour in Haßfurt

Haßfurt (ee) Durch die Einladung des Haßfurter Kulturamtes gastierte das charmante Duo „Caroline No“ schon mehrmals in der Kreisstadt und jedes Mal wurden Andi und Caro mit Sehnsucht von ihren Fans erwartet. Wer sie noch nie hörte, hat die Ausnahmemusiker am Samstagabend in der Stadthalle kennen und ihre Musik lieben gelernt.

 

Elf Jahre „Caroline No“, ein Anlass für das Duo aus der Nähe von Würzburg, zum Innehalten, Staunen und zurückzublicken, auf eine Karriere die sich während ihrer Jubiläumstour sehen lassen kann. In dieser gemeinsamen Zeit ist das Ehepaar stets auf den „Boden“ geblieben und verbindet ihre Liebe zueinander mit der Musik und den Texten, die aus eigener Feder entstehen.

Gleich zu Beginn beherrschten die sanft klingenden Töne, durch Andi am Klavier und dem leidenschaftlichen Gesang von Caro den Raum. Dazu gehört nicht nur das Klavier, die Gitarre oder Percussion von Andreas, sondern auch das zärtliche Glockenspiel und weitere Samples, die von Caroline eingesetzt werden.

Es waren und sind die Songs der letzten 11 Jahre, die die Zuhörer mehr und mehr begeisterten. Ob „You & I“ oder mit „November“, der das Warten auf den Frühling an diesem Abend musikalisch leichter machte. Dazu kleine Geschichten vom Niederbayer Andi, der stolz berichtete, dass sie vor vier Jahren eine Patenschaft der Würzburger Maria-Stein-Schule übernommen haben, die das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ trägt. Hierzu bringen sie stets den Song „Hände“ in Verbindung, denn es sind Hände, die nach Sternen greifen und Halt geben, für benachteiligte Kinder und Erwachsene.

Aber nicht die Stücke beider Interpreten stießen auf Gehör, sondern auch sein Soloalbum „Lieder II“. Es sind Volkslieder, die nicht kitschig klingen, sondern ergreifend schön.  So präsentierte er in Haßfurt, unter anderem, „Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus“, auf seine Art und Weise und zum Nachdenken gedacht.

 

Es ist die feine und zarte Art der Musik, die das Publikum spürte und auch zum Mitsingen animierte. Die Menschen im Saal waren berührt von „Mid dia“, einem Liebeslied für Caro und in Niederbayrisch von Andi gesungen und von „In dieser Nacht“, dem Song über die Sonnenwende.

So neigte sich der Abend dem Ende entgegen, mit dem Hinweis, dass sie am 12. Album arbeiten und sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Stehender Beifall und die Zugaben folgten in der letzten Reihe, ganz nah am Publikum.

Quelle: Haßfurter Tagblatt 16.10.2019

Autorin/Foto: Elke Englert